CDU Ortsverband Karlsruhe - Wettersbach

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Bericht der Ortschaftsratsfraktion 2019

Wir blicken auf ein erfolgreiches und bewegtes Jahr 2019 zurück

Roland Jourdan, Marcus Brenk, Otmar John, Paul Wirtz und Tilman Pfannkuch wünschen frohe Weihnachtsfeiertage 2019

Jahresrückblick 2019 der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach

Am Ende eines jeden Jahres wollen wir als Ortschaftsratsfraktion zurückblicken und ein Resümee ziehen. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick über unsere Arbeit.
In diesem Jahr haben wir wieder eine große Anzahl von Anträgen und Anfragen gestellt. Diese haben sich inhaltlich um die unterschiedlichsten Themenbereiche gedreht, die für unseren Ort wichtig sind.

Besonders das Thema Verkehr, verbunden mit der großen Dauerbaustelle auf der A8 beschäftigte uns in diesem Jahr überdurchschnittlich. Wir hatten zahlreiche Anträge zur Verkehrsberuhigung und zur Vermeidung des LKW-Verkehrs in unseren Ortsdurchfahrten gestellt. So wurde unser Antrag für ein Durchfahrverbot für fremde LKWs in den Ortsdurchfahrten von Palmbach und Grünwettersbach vom Ortschaftsrat beschlossen und auch von der Stadt Karlsruhe umgesetzt. Daraufhin schaltete sich das Regierungspräsidium Karlsruhe ein und ordnete als oberste weisungsbefugte Behörde die Aufhebung der LKW-Sperrung an. Dieser Anordnung musste die Stadt Karlsruhe Folge leisten. Leider kann man es bei Straßensperrungen und Baustellen in dieser Größenordnung nicht jedem Anwohner und jedem Autofahrer recht machen, da sich der überörtliche Verkehr je nach Verkehrslage seine Wege sucht.  Auch im kommenden Jahr wird uns das Thema Verkehrsbelastung aufgrund der zweiten Hälfte der Autobahnsanierung auf der A8 beschäftigen.

Die zukünftige Ortsentwicklung war eines unserer Schwerpunktthemen in diesem Jahr. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, einerseits dringend benötigte neue Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und anderseits unsere, der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Daher haben wir uns eindeutig für die Bebauung bisher einseitig bebauter Straßen, wie der Esslinger Straße und der Heidenheimer Straße, ausgesprochen. Wir sind auch beim Thema „Solarpark Wettersbach“ weitergekommen, um unseren Ort pilothaft zum ersten klimaneutralen Stadtteil werden zu lassen.

Beim Thema „Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes" (Vollsortimenter) auf dem Platz der heutigen Wertstoffstation kamen wir einen großen Schritt weiter, hier wurde die Ausschreibung abgeschlossen und an den Erstplatzierten, die Firma Edeka vergeben. Uns ist es in diesem Zusammenhang wichtig und wir sind froh, dass auch die örtliche Nahversorgung in Palmbach weiter gesichert ist und es in Grünwettersbach seit Frühjahr diesen Jahres wieder eine Metzgerei gibt. Für die Verlegung und der Bau einer neuen Wertstoffstation in einer für die Bergdörfer passenden Größe gibt es erste Planungsansätze. Diese soll im Palmbacher Gewerbegebiet, in der Rudolf-Link-Straße entstehen.

Zum Radweg zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach gibt es zu vermelden, dass die Stadt Karlsruhe im Auftrag des Regierungspräsidium Karlsruhe die Planungen für einen entsprechenden Radwegebau fertig erarbeitet hat. Hier gilt es eine große Anzahl von Richtlinien im verkehrstechnischen sowie im Naturschutzbereich zu erfüllen, da die Waldböschung durch das Böschungssicherungssystem „Bewehrte Erde“ zu sichern ist. Bis heute steht beim Regierungspräsidium immer noch nicht fest, mit welchem Genehmigungsverfahren das RP die Planungen weiter voranbringen will. Somit wird sich der Radwegebau leider weiter verzögern. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen. Denn für die Sicherheit des weiter zunehmenden Radverkehrs zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier sehen wir den Radweg, auch in dieser aufwendigen und teuersten Variante, als unverzichtbar.

Die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion hat sich in diesem Jahr intensiv mit der Zukunft unserer Stadtteile Palmbach und Grünwettersbach beschäftigt und ein Zukunftspapier „Wettersbach 2030“ erstellt. Die Reduzierung des individuellen Personenverkehrs und den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sehen wir, nicht erst seit der öffentlichen Diskussion um den Klimawandel, als eine politische Aufgabe mit Vorrang an. Die Hauptaufgabe ist in der Erarbeitung von Lösungen zur Reduzierung der Verkehrsbelastung in unseren Ortsdurchfahrten zu sehen. Mit der Erarbeitung eines Mobilitätsknotens, also der Vernetzung aller Verkehrsmittel, sowie neuer Buslinien und schnellerer Busverbindungen wollen wir dieses Ziel erreichen. So haben wir neben zahlreichen Verbesserungen, auch eine zweite Buslinie über die Wolfartsweierer Brücke in die Innenstadt und eine Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich zum Bahnhof Kleinsteinbach vorgeschlagen.

Auch bei der Ortskernsanierung Grünwettersbach kamen wir große Stücke weiter. Die Stadt Karlsruhe konnte unter anderem weitere Grundstücke weiter lesen ...

 

 

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