CDU Ortsverband Karlsruhe - Wettersbach

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14.05.2014: Bürgergespräch vor Ort "Brennpunkt Verkehr" mit großer Beteiligung

Am Mittwoch, den 14.05.2014 fand die Vor-Ort Aktion der CDU und der CDU/FW- Ortschaftsratsaktion zum Thema „Brennpunkt Verkehr“ statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind dabei der Einladung der CDU/FW gefolgt, um ihren Nöten Gehör zu verschaffen. Und diese Nöte wurden durch die Anwesenden zahlreich kund getan:
der viele Verkehr, insbesondere die vielen Sattelzüge, welche durch Wettersbach fahren, würden nicht nur Lärm und Vibrationen verursachen sondern teilweise auch Bauschäden an Häusern und Straßen. An Stellen, an denen Bordsteine abgesenkt seien, müsse man als Fußgänger auch schon mal zur Seite springen um Fahrzeugen auszuweichen- die Fahrer würden die Straße kurzerhand „verbreitern“. Die Nachtruhe der Anwohner sei auch nicht mehr gewährleistet, da durch das Schalten und beschleunigen, insbesondere nach Kurvenbereichen besonderer Lärm entstünde, so die Äußerungen der verschiedenen Teilnehmer an der Veranstaltung "Brennpunkt Verkehr".

"Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger kamen vor das Rathaus, um ihre Sorgen zu äußern aber vor allem auch um konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen ", so die CDU-Vorsitzende Marianne Mußgnug.

Und es wurden einige einfallsreiche Vorschläge eingebracht. So wurde unter anderem vorgeschlagen in dieser Sondersituation das Wetterbach-Tal für den Lkw-Verkehr zu sperren. Aber auch Geschwindigkeits-Kontrollen, gerade im Bereich der Ortsdurchfahrt wurden gefordert. Positiv wurde registriert und erwähnt, dass die anfänglich sehr unübersichtlichen Umleitungsanweisungen auf der Südtangente nun optimiert wurden und jetzt schon eine spürbare Besserung eingetreten sei. Eine weitere Optimierungsmöglichkeit sei darüber hinaus aber, dass die Wegweisung auch für die Nutzer von Navigationsgeräten angepasst werden müsse.

Unabhängig von der verkehrstechnischen Sondersituation wurde auf die eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung eingegangen. Nach Meinung der anwesenden Bürger sollte die 30 km/h-Regelung nachgebessert werden und eine einheitliche Geschwindigkeitsregelung getroffen werden. Dies ist auch der Standpunkt der CDU und FW.  „Der abschnittsweise Geschwindigkeitswechsel von 30 km/h auf 50 km/h und wieder auf 30 km/h sei sicherheitstechnisch nicht sinnvoll, denn gerade in der Ortsmitte von Grünwettersbach, wo Nahversorgung und Schulweg die Ortsdurchfahrt kreuzen, dürften die Autofahrer wieder mit 50 km/h fahren. Durch das an dieser Stelle vorhandene Beschleunigungsverhalten der Autofahrer würden regelmäßig gefährliche Situationen entstehen.“, so der Tenor aller Anwesenden. Viele Anwohner bezweifelten auch die rein rechnerisch ermittelten Lärmwerte und fordern bereits jetzt konkrete Messungen (Verkehrszählung).

Problematisiert wurde auch die Parksituation an der Ortsdurchfahrt. Positiv empfanden die Bürger das zeitnahe Handeln der Ortsverwaltung durch das Aufstellen der Halteverbotsschilder. Insgesamt gab es jedoch kontroverse Äußerungen, ob bei Rückkehr zur Normalsituation wieder wie vorher geparkt werden könne oder eine anderweitige Regelung gefunden werden sollte. Zudem wurde durch die Anwesenden eingebracht, dass gefährliche Grundstücksausfahrten entschärft werden sollten. Ein sicheres Ein- und Ausfahren sei nicht möglich. Durch die vorhandene Bebauung sei kein Überblicken der Situation auf der Straße möglich. Mit einer abgestimmten Park-Regelung soll später darüber hinaus auch ein gleichmäßiger Verkehrsfluss sichergestellt werden.

Beispielhaft an der derzeitigen Situation zeigt sich aber auch wieder, dass die Südtangente als einzige West-Ost-Achse selbst bei kleinsten Verkehrsvorkommnissen überfordert ist.“, so der Stadtrat und Ortschaftsratsfraktionvorsitzende Tilman Pfannkuch abschließend.

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